Würde hat ihren Wert - Arbeit hat ihren Preis
Rede von Wolfgang Rose zur Eröffnung der Ausstellung “ABC der Arbeit” am 26. April 2012 im Museum der Arbeit
“Die Ausstellung, die heute eröffnet wird, hat mich tief berührt. Das ist ja auch kein Wunder, als Gewerkschafter und Landesbezirksleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft in Hamburg ist es zu meinem Lebensthema geworden, auf ungerechte Verhältnisse in den Betrieben und in der Arbeitswelt hinzuweisen, auf die vielen Seiten der Ausbeutung der Lohnarbeit durch das Kapital, auf die Wege hin zu guter Arbeit in einer gerechten Gesellschaft (…)”
Die gesamte Rede finden Sie hier.
SPD will Mindestlöhne in Hamburg durchsetzen
SPD-Fraktion fordert ein Landesmindestlohngesetz als Baustein für „Gute Arbeit“ in Hamburg
Die schwarz-gelbe Koalition in der Bundesregierung verweigert nach wie vor die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes. Doch dieser ist weiterhin dringend erforderlich, um die Ausbreitung skandalöser Niedriglöhner und prekärer Arbeitsverhältnisse, und damit das Abrutschen von immer mehr Menschen in Armut und soziale Unsicherheit zu stoppen.
Die Hamburgische Bürgerschaft hat daher nun auf Antrag SPD den Senat aufgefordert, ein Landesmindestlohngesetz für Hamburg vorzubereiten, mit dem die Durchsetzung einer verbindlichen Lohnuntergrenze von 8,50 Euro in sämtlichen Arbeitsverhältnissen erreicht werden kann.
Die Schutzfunktion der Arbeitslosenversicherung stärken – Rahmenfrist verlängern
Bürgerschaft beschließt SPD-Initiative zur Ausweitung der Rahmenfristen in der Arbeitslosenversicherung
Die SPD-Fraktion fordert den Senat auf mit einem Antrag der Bürgerschaft auf, sich auf Bundesebene für eine Verlängerung der Rahmenfristen in der Arbeitslosenversicherung von zwei auf drei Jahre, sowie für die Herabsenkung der Anwartschaftszeit innerhalb dieser Rahmenfrist auf sechs Monate einzusetzen.
Der Hapag-Lloyd-Deal: "Eine Win-Win-Situation für Hamburg"
Wolfgang Rose setzt sich entschieden für den Kauf der Hapag-Lloyd-Anteile durch die Stadt ein
„An Hapap-Lloyd hängen Zehntausende von Arbeitsplätzen im Hafen und auf See. Ohne Risiko ist nichts, aber das Risiko des Nichtstuns mit einer Beteiligung von Heuschrecken an der größten deutschen Reederei wäre viel, viel größer“, sagte Wolfgang Rose: „Das Unternehmen gehört zur Substanz der maritimen Wirtschaft. Gerade erst hat der Hamburger Hafen sich seinen Platz als zweitgrößter Containerhafen Europas zurückerobert. Der Wohlstand Hamburgs steht auf dem Spiel, wenn Hapag-Lloyd durch Finanzinvestoren oder Wettbewerber von innen heraus attackiert werden kann. Wer die Übernahme jetzt blockiert, der blockiert die Zukunft des Hafens und der maritimen Wirtschaft in Deutschland.“
Keine Ausweitung der Ladenöffnung an Sonntagen!
Wolfgang Rose weist in der Bürgerschaft Angriff der FDP auf den freien Sonntag zurück
Kürzlich hat die FDP in der Bürgerschaft beantragt, die Sonntagsöffnungen in Hamburg auszuweiten. Bisher gibt es vier Sonntage im Jahr, an denen die Geschäfte ausnahmweise öffnen dürfen. Die FDP wollte das, nach Bezirken gestaffelt, auf bis zu 18 Sonntage ausweiten. Im Namen der SPD-Fraktion hat Wolfgang Rose dieses Ansinnen in seiner Rede scharf zurückgewiesen.
Privater Reichtum - öffentliche Armut. Wer lebt über wessen Verhältnisse?
Beitrag von Wolfgang Rose und Sönke Klages im Sammelband “Armes Reiches Hamburg. Metropole zwischen Wohlstand und Armut”
In dem von Gerd Pohl und Klaus Wicher herausgegebenen Sammelband Armes Reiches Hamburg. Metropole zwischen Wohlstand und Armut (erschienen im VSA-Verlag) haben Wolfgang Rose und sein Mitarbeiter Sönke Klages einen Beitrag mit dem Titel “Privater Reichtum – öffentliche Armut: Wer lebt über wessen Verhältnisse” veröffentlicht. Darin beschreiben die beiden Autoren die enorme Diskrepanz zwischen dem Reichtum der Hamburger Wohlhabenden einerseits und der chronischen Unterfinanzierung der öffentlichen Aufgaben des Stadtstaates andererseits. Sie zeigen Lösungen auf, wie diese Diskrepanz behoben werden kann.

